Was ist die besondere Entdeckung der Humatics?
-
Die Humatics wurde ursprünglich rein heuristisch genutzt. D. h. sie bewies sich durch ihren Erfolg. Inzwischen wurde ein Prinzip zur Quantifizierung von Wissen entdeckt (siehe Dokument [D5.05]). Es lässt sich folgendermaßen umreißen:
A: Was per Zufall in der Welt ist, kann keine Wissensleistung sein
B: Was aus zufälligen Ereignissen sichere macht, ist eine Wissensleistung.
Die konsequente Anwendung dieser Entdeckung führt zu Wissensfunktionen. Damit hat die Humatics eine Basis, die für jedermann am Schreibtisch nachvollziehbar ist.
Was ist das Besondere der Humatics?
-
Die Humatics ordnet jedem Menschen eine Wissensfunktion zu.
Wissensfunktionen kann man sich als Balkendiagramme vorstellen. In der x-Achse sind die Kenntnisse, Fähigkeiten eines Menschen angeordnet, in der y-Achse wird ihnen ein Wert zugeordnet. In diesem Sinne verknüpfen Wissensfunktionen Wissen mit Wert.
Damit spiegeln Wissensfunktionen das Prinzip der Auswahl von Mitarbeitern in Firmen wider. Mitarbeiter werden bekanntnlich eingestellt, weil eine Firma sich von den Kenntnissen, Fähigkeiten des Mitarbeiteres einen Beitrag zum Geschäftserfolg, d. h. zum Umsatz erhofft.
Der Vorteil ist: Mit Wissensfunktionen kann man rechnen. Manche sagen auch, Wissen ist messbar geworden oder Wissen hat einen Messwert erhalten.
Die Humatics sagt: Wissen hat quantifizierbare Eigenschaften. Diese quantifizierbaren Wissenseigenschaften, die sich durch Rechnungen aus Wissensfunktionen ableiten lassen, werden in der Humatics als operable Wissenseigenschaften bezeichnet. In diesem Sinne handelt die Humatics von den operablen Wissenseigenschaften.
Näheres ist auf dieser Webseite unter Bibliothek, Bücher: Das Humanpotenzial [B1.V2d.ab] zu finden.
Kategorie: Allgemeine Fragen zur Humatics
Beantwortet von:
Hans Diedrich Kreft (http://www.humatics.de)
Frage gestellt von: Fragen im Anschluss an Vorträge
Was ist eine Wissensfunktion?
-
Wissen ist derart komplex, dass es nicht mit einfachen Zahlen erfasst werden kann. Werden statt Zahlen Funktionen (z. B. wie Balkendiagramme) verwendet, können viele Wissenseigenschaften mathematisch erfasst werden.
In Firmen kann jedem Menschen seine Wissensfunktion zugeordnet werden, womit sich neue Erkenntnisse über die Wissensstrukturen in Firmen ergeben.
Wo finde ich einen leicht verständlichen Einstieg in die gesellschaftliche Relevanz der Humatics?
-
Download [B2.1], [B2.10], das sind Kapitel 1 bzw. 10 vom Buch "Geld und Wissen", wenn's gefällt, nächster Download auf dieser Webseite unter Bibliothek, Bücher: Das Humanpotenzial [B1.V2d.ab] zu finden.
Für volkswirtschaftlich Interessierte auch: Unter Dokumente der Text "Wissen D" [D5.04].
Beantwortet von:
Hans Diedrich Kreft (http://www.humatics.de)
Frage gestellt von: Fragen im Anschluss an Vorträge
Was ist eine operable Wissenseigenschaft?
-
Operable Wissenseigenschaften lassen sich durch Rechnen aus Wissensfunktkonen gewinnen.
Beantwortet von:
Hans Diedrich Kreft (http://www.humatics.de)
Frage gestellt von: Fragen im Anschluss an Vorträge
Gibt es einen Messwert für Wissen?
-
Es gibt für operable Wissenseigenschaften (das sind solche, die sich aus Wissensfunktkionen ergeben) einen Messwert, der eng mit dem Shannon'schen Informationsmaß verbunden ist. Dieser Mengenwert für operable Wissenseigenschaften wird als Humanpotenzial bezeichnet und wird in der Einheit hbit (für human bit) angegeben. Damit liefert die Humatics einen Messwert für Wissen (Wissensmenge). In diesem Sinne ist es exakter, wenn von einer Quantifizierung von operablen Wissenseigenschaften gesprochen wird. Mit dieser Quantifizierung operabler Wissenseigenschaften ergeben sich bereits völlig neue ökonomische Einsichten.
Was steckt hinter dem Wort Humanpotenzial?
-
Das Humanpotenzial H ist der Mengenwert einer Wissensfunktion und wird mit der Shannon'schen Formel berechnet. Es wird in der Einheit hbit (Humanbit) angegeben.
Da jedem Menschen eine Wissensfunktion zugeordnet werden kann, verfügt auch jeder Mensch über ein bestimmtes Humanpotenzial (oder einfach ausgedrückt: Es verfügt jeder Mensch über eine bestimmte Wissensmenge).
Was ist ein Humanbit, das auch als hbit immer wieder auftaucht?
-
Ein Humanbit ist die Einheit des Humanpotenzials. Abgekürzt geschrieben wird das als hbit (gesprochen kurz h-bit und lang als Humanbit). Damit werden Humanpotenzialmengen z. B. in der Form 26,361 hbit angegeben.
Was bringt uns die Humatics in der betrieblichen Praxis?
-
Mit der Humatics gelingt es erstmals, dem Controlling harte Daten über die Wissenstrukturen in Firmen zur Verfügung zu stellen. In der sogenannten Wissensmatrix tauchen Daten der Gewinn- und Verlustrechnung ebenso auf, wie Daten über operable Wissenseigenschaften. Damit stellen sich Firmen nicht mehr allein durch Geldflüsse (Geldmengen), Gütermengen und Leistungen dar. Es wird Wissen als Ursachen hinter ökonomischem Erfolg in Controllingdaten erfasst und der Analyse zugeführt.
Kategorie: Allgemeine Fragen zur Humatics
Beantwortet von:
Hans Diedrich Kreft (http://www.humatics.de)
Frage gestellt von: Frage nach Vortragsveranstaltung
Warum wird gerade die Shannon'sche Formel zur Bestimmung von Wissensmengen benutzt?
-
Das Gewicht von Äpfeln in zwei Körben kann man unabhängig von ihrer Anordnung addieren. Es ist also ganz gleich, ob die Äpfel nebeneinander im Korb liegen oder zur Pyramide geschichtet sind.
Bei Wissen ist das nicht so.
Je nachdem ob Wissensfunktionen breit oder spitz angeordnet sind, ergibt sich ein anderer Mengenwert (Humanpotenzial H). Die Shannon'sche Formel erfasst diese Strukturunterschiede. Je gleichmäßiger (breiter) eine Wissensfunktion, desto größer ist ihr Humanpotenzial H und desto kleiner ihre ökonomische Temperatur T. Je spitzer sie ist, desto geringer ist das Humanpotenzial, desto höher ist ihre Temperatur.
Kategorie: Fragen zur Shannonschen Formel
Beantwortet von:
Hans Diedrich Kreft (http://www.humatics.de)
Frage gestellt von: woz o0o
Wie eigne ich mir als Betriebspraktiker für Wissensmanagement schnell Wissen über die Humatics an?
-
Unter documente erst [4.04] laden, bei Zusage mit [D2.05) weitermachen.
Was ist eine ökonomsiche Temperatur?
-
Die kleinste Wissenseinheit ist in der Humatics das Humanbit (hbit). Die ökonoische Temperatur T gibt an, welchen Umsaztbeitrag ein Humanbit erbringt.
Wie steht die Humatics im Vergleich zu anderen Wissenstheorien da?
-
Die Humatics als Theorie der operablen Wissenseigenschaften steht bisher in ihrer klaren Selbsbeschränkung (auf operable Wissenseigenschaften) ohne Vergleich da.
Die meisten Theorien des Wissens (z. B. Ansätze im Wissensmanagement) liegen verbal vor und haben erhebliche Definitions- und Abgrenzugnsprobleme.
Was ist der häufigste Kritikpunkt, der gegen die Humatics vorgebracht wird?
-
Wissen sei so kompliziert, dass man es nicht quantifizieren könne.
Die passende Antwort: Gerade weil Wissen komplexe Eigenschaften hat, können diese nur mathematisch erfasst werden. Daraus ergeben sich dann die bisher bekannten 24 operablen Wissenseigenschaften. Ein menschliches Gehirn hat keine Chance, das Wechselspiel dieser 24 Wissenseigenschaften ohne Computerhilfe zu durchschauen.
Was ist der größte Erfolg der Humatics?
-
Dass Wissen für ökonomsiche Anwendungen quantifizierbar geworden ist:
Mit Wissen kenn gerechnet werden.
Wie grenzt sich die Humatics von anderen Theorien des Wissens ab?
-
Die Humatics ist eine Theorie der operablen Wissenseigenschaften. Diese leiten sich aus Rechenoperationen mit Wissensfunktionen ab.
In diesem Sinne definiert die Humatics ihren eigenen Geltungsbereich. Das ist quasi der Reinraum, in dem sie gilt. Alles was Wissen sonst noch neben den operablen Wissenseigenschaften sein mag, ist nicht Thema der Humatics.
Wir setzen die Balanced Score Card ein, bringt da die Humatics noch was?
-
Die "weißen Flecken" der Balanced Score Card (BSC) tauchen dort auf, wo es um das Einsetzten von Messwerten zur Erfolgskontrolle geht. Diese lassen sich mit der Humatics problemlos füllen. Die Humatics liefert mathematisch sauber definierte Messwerte.
Wie definiert die Humatics eine Kompetenz?
-
Werden Kenntnisse, Fähigkeiten mit Umsatzanteilen bewertet, spricht die Humatics von Kompetenzen.
Näheres ist auf dieser Webseite unter Bibliothek, Bücher: Das Humanpotenzial [B1.V2d.ab] zu finden.
Was ist das größte, ungelöste Problem der Humatics?
-
Der Zusammenhang zwischen Wissen und Entropie.
Wissen kann vollkommen neue Dinge (z. B. einen Schneemann) in die Welt setzen. Damit wird die ohnehin naturgesetzlich vorhandene Entropiezunahme - 2. Hauptsatz der Thermodynamik - in unserem Universum erhöht. D. h. nicht weniger als: In einem Universum mit Wissen gibt es eine Beschleunigung der Entropiezunahme.
Was ist das bisher größte Missverständnis zur Humatics?
-
In der Humatics sei Wissen gleich Geldwert.
Könnte es noch eine andere mathematische Methode geben, um Wissensmengen zu bestimmen?
-
Die Humatics basiert auf der Entdeckung, dass Wissen als Abstand zum Zufall zu definieren ist. Wird dies Prinzip fallen gelassen, mag es noch andere Definitionen von Wissen geben, die sich für eine Quantifizierung von Wissen eignen.